Aktuelles

Horst Sauerwald und Ehefrau Rosi
Verabschiedung von Horst Sauerwald15.11.2012

Mit einer Überraschungsfeier wurde der langjährige und erste Vorsitzende des Sängerkreises Königs Wusterhausen Horst Sauerwald Mitte November aus seinem Amt verabschiedet. Seine beiden Mitstreiter aus dem alten Sängerkreis-Vorstand Manfred Grähn und Manfred Hentrich hatten zu dieser Feierstunde Sänger und Weggefährten eingeladen. Horst Sauerwalds Ehefrau Rosi hatte es geschafft, dass ihr Mann bis zuletzt nichts davon mitbekam. Entsprechend gebührte zunächst ihr der Dank – vor allem aber auch der Dank dafür, dass sie ihren Mann über 20 Jahre lang wirken lassen hat.
In unzähligen ehrenamtlichen Stunden leitete Horst Sauerwald als Vorsitzender die Geschicke des Sängerkreises – entwickelte Konzepte, bereitete Sitzungen vor, hielt Kontakt zu benachbarten Sängerkreisen, zum Brandenburgischen Chorverband (BCV), für den er auch im Präsidium saß, und zu offiziellen Stellen, malte Plakate, schleppte Chorstufen, ehrte Sänger, hielt Grußworte zu Chorjubiläen und vieles mehr.
Gewürdigt wurde er deshalb zu dieser Feierstunde nicht nur von Laudator Peter Rose, der viele Jahre dem BCV als Präsident vorstand, sondern auch von Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises, von Wiltrud Möbis-Schmiedl vom Bereich Kultur der Stadt Königs Wusterhausen und von der Vizepräsidentin des BCV Vera Schmidt. Sie hoben hervor, mit wie viel Akribie, Kreativität und Zuverlässigkeit er den Sängerkreis geführt und wenige Jahre nach der Gründung um die Chöre des Südkreises erweitert hat.
Mitglieder der Chorgemeinschaft Eichwalde, des Männerchors Zeuthen und des Gemischten Chors Königs Wusterhausen bereiteten Horst Sauerwald ein besonderes Abschiedsgeschenk: Sie hatten sich nur für diese Stunde zu einer ganz neuen Gesangsformation zusammengefunden. Unter dem Dirigat von Saskia Sellnau brachten sie „Schmeichelnd, hold und lieblich“ aus der Chorfantasie op. 80 von Ludwig van Beethoven, „Am Brunnen vor dem Tore“ und das scherzhafte Volkslied „Alleweil ein wenig lustig“ zu Gehör. Vera Schmidt hatte wohl Recht, als sie diesen Auftritt als Beleg dafür wertete, wie der Sängerkreis Königs Wusterhausen seit über 20 Jahren wirkt und lebt.
Übergabe der Vereinsfahne. V.l.n.r.: Horst Sauerwald, Dörthe Ziemer, Peter Schneider, Gudrun Lassmann.
Rückblick und Neuwahl des Sängerkreis-Vorstandes25.10.2012

Am 26. Oktober dieses Jahres legte Horst Sauerwald, seit 21 Jahren Vorsitzender des Sängerkreises Königs Wusterhausen im Brandenburgischen Chorverband, Rechenschaft ab über die Tätigkeit in den zurückliegenden drei Jahren der Wahlperiode. Der Sängerkreis hier ist der Rahmen für 17 Chöre mit inzwischen 612 aktiven Sängerrinnen und Sängern im Landkreis.
Im Bericht wurde auf die erfolgreiche Arbeit zurück geschaut wie das Kreis-Chorkonzert im April 2010 in der Landkostarena in Bestensee, die Festveranstaltung in Königs Wusterhausen zum 20-jährigen Bestehen unseres Sängerkreises im Juni 2011 im Rahmen des Stadtchortreffens, die jährliche Teilnahme von Chören am Erntedank in der Kirche Mittenwalde sowie das klangvolle Kreis-Chorfest am 12. Mai 2012 in der Stadt Luckau. Zu diesem Chorfest wurden hier noch einmal die Meinungen ausgetauscht. War doch gerade das Treffen in Luckau der Höhepunkt seit der vorherigen Zusammenkunft unserer Delegierten. Dank wurde an die Stadt Luckau und die fleißigen Helfer vor Ort und im ganzen Kreis gerichtet.
Leider mussten auch in den Berichtsjahren Chöre wegen Überalterung in Senzig und Töpchin aufgelöst werden. Es ist nicht einfach, junge Menschen zum Singen zu begeistern, und dann im und für den Chor auch die Zeit aufzubringen, am Ball zu bleiben - oder besser - freudig immer wieder die Stimme zu üben. Hier muss die Jugendarbeit unter dem berufenen Leitungsmitglied Martina Büttner genannt werden. Und drei Kinder- und Jugendchöre zeigen hier, dass auf Nachwuchs Wert gelegt wird.
So konnte vom Vorsitzenden und den langjährigen weiteren Vorstandmitgliedern wie Manfred Hentrich als Schriftführer nach 18 Jahren und Manfred Grähn als Schatzmeister nach 10 Jahren ein überaus positives Fazit gezogen werden.
Der Schatzmeister legte die Abrechnung bis zum Oktober vor und benannte die zu erwartenden Ausgaben bis zum Jahresende und den Finanzplan für 2013. Die Revisionskommission bestätigte die Abrechnung. Allen Funktionären wurde für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit gedankt.
Nun kam der große Schritt für die Wahl eines vollkommen neuen Vorstandes, dessen Gewinnung schon über ein Jahr in allen Chören lief. Zur Wahl stellten sich Dörthe Ziemer vom Luckauer Kammerchor „Cantemus“, Gudrun Lassmann, förderndes Mitglied vom Männerchor „Freie Sänger“ Zernsdorf, und Peter Schneider vom Männergesangsverein Bestensee 1923 e.V.
Alle Kandidaten erhielten das Vertrauen der Delegierten. Neuer Vorsitzender des Sängerkreises ist nun Peter Schneider. Horst Sauerwald übergab die Fahne als Symbol an seinen Nachfolger. Die Delegierten wünschten der neuen Leitung Erfolg bei der Arbeit. Doch das war wohl nicht ganz uneigensinnig, denn die Chöre können vor allem über ein lebendige Arbeit des Sängerkreises selbst erfolgreich wirken.
Maria Schneider gibt mal den Takt an, Andreas Wiedermann beobachtet.
Männerchor-Werkstatt im KiEZ am Hölzernen See12.10.2012

Werkstatt für Männer, nein: Männerchöre! Hier konnte man mit Erfolg proben, besser zu singen unter der fachkundigen Anleitung von Andreas Wiedermann, der sich als Chorleiter des Gemischten Chores Königs Wusterhausen e.V. und anderer Chöre seit Jahren einen guten Namen gemacht hat. Dem Ruf des Sängerkreises Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) zum KiEZ am Hölzernen See waren nicht nur knapp 30 Männer, sondern auch eine Frau, die in Bestensee ihren Männern den Takt vorgibt, gefolgt. Für die Teilnehmer war es eine wunderbare Erfahrung, wie man mit Disziplin und chorischer Ausprägung seiner Stimme unter Anleitung des erfahrenen Gesangspädagogen ein gediegenes Klangerlebnis erreichen kann. Es gab kräftigen Beifall und großes Lob von den Teilnehmern und sowie den Wunsch, dass in absehbarer Zeit diese Form der Stimmbildung seine Fortsetzung erfährt.
Chorwerkstatt für Kinder- und Jugendchöre05.10.2012

Sie sind gut, die Erinnerungen. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, die mit ihren Kindern gekommen waren, hatten sehr viel Freude, sie sangen, schnipsten, trampelten mit.
Klaus Sedl ist als Songwriter in der Pop-, Rock- und Jazzmusik zuhause. Was Form, Harmonik, Melodik und Rhythmik dieser Genres ausmacht, durfte probiert werden.
So wurden Background-Chöre einstudiert, Harmonien übereinander geschachtelt, auch der Calypso-Rhythmus in Bewegung geübt.
Initiiert wurde die Chorwerkstatt von Martina Büttner, berufenes Mitglied im Sängerkreis Königs Wusterhausen für Kinder- und Jugendchöre und Vorsitzende der Chorjugend im Brandenburgischen Chorverband.
So ließ es sich der Vorsitzende Horst Sauerwald nicht nehmen, alle Teilnehmer zu begrüßen ein gutes Gelingen der Kinderchorwerkstatt des SK Königs Wusterhausen unter dem Motto: Popsongs im Kinderchor (Jugendchor) zu wünschen.
Martina Büttner war bereits schon eine ganze Woche mit dem Chor-Ferienlager des BCV vor Ort am Hölzernen See, mit dabei Kinder und Jugendliche der Spremberger Sternschnuppen, des Kinder- und Jugendchores der Chorgemeinschaft Eichwalde e.V. und von den Zeuthener Grünschnäbeln. Neben den Proben wurde ein Kurs Erste Hilfe für die Jüngeren angeboten und für die Älteren ein Kosmetikkurs, verbunden natürlich mit viel Spaß. Krönender Abschluss war nun diese Werkstatt mit dem Schulzendorfer Musiker und Komponisten Klaus Sedl, der in der Berliner Band Petticoat spielt, als Songwriter Solokonzerte gibt, zu Hochzeiten und manch anderen Gelegenheiten spielt, seine eigene Bigband (Sedl und Großbande) gegründet hat und als Hauspianist des Eichwalder Kinder- und Jugendchores sehr beliebt ist.
So wünschten sich die Kinder und Jugendlichen zum Abschluss der Werkstatt eines seiner Lieder („mehr“) zu singen und sagten damit auch allen Organisatoren, dass sie sich noch mehr dieser Veranstaltungen wünschen.
Dem kann ich mich nur anschließen und sage Danke, macht weiter so.
                                                                                                   Marlis Krägel
Eröffnung mit Marcus Merkel
Ein bunter Liederstrauß - Sängerkreis gestaltet großes Chorfest estmals in Luckau11.05.2012

Von Birgit Keilbach (Gekürzt aus dem MAZ Dahme-Kurier vom 15. Mai 2012)

Sein 13. Treffen veranstaltet der Sängerkreis in diesem Jahr. Erstmals waren die Chöre damit in Luckau zu Gast. Schon der stimmungsgewaltige Auftakt von mehr als 100 Sängern in der Nikolaikirche wurde für die Zuhörer zu einem bewegenden Erlebnis. 350 Männer und Frauen aus 13 Chören des Sängerkreises sowie zwei Gastformationen erfreuten die Zuhörer vier Stunden lang mit ihren stimmungsvollen und kurzweiligen Programm. Sie besangen die Liebe, den Mai, die grünende Natur und das lustvolle Wandeln auf ihren Pfaden. Viele bekannte Volkslieder und Chorstücke summte das Publikum leise mit. Beschwingte Rhythmen brachten zahlreiche Fußspitzen von ganz allein zum taktbetonten Pendeln. Die Atmosphäre im Klostersaal der Kulturkirche gefiel besonders. Mit Luckau und den zwei Auftrittsorten habe der Sängerkreis eine gute Wahl getroffen, stellten Sängerinnen aus Wildau fest. „Wir sind sehr zufrieden, es war Platz zum Umziehen und für das Einsingen im Gymnasium.“ Ein sehr imposantes Bauwerk habe Luckau mit der Nikolaikirche und „mit einer hervorragenden Akustik“, betonte Maria Schneider, die musikalische Leiterin aus Bestensee. Eine Arbeitsgruppe des Sängerkreises unter der Federführung des Luckauer Kammerchores „Cantemus“ hatte das musikalische Großereignis viele Monate lang vorbereitet. „Die Idee mit den verschiedenen kurzen Programmen ist gut angekommen und wir haben festgestellt, dass in Luckau künftig auch andere Chorveranstaltungen stattfinden könnten“, fasste der Vorsitzende von „Cantemus“, Martin Pleszewski, zusammen.

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