Aktuelles

Cantemus wird erwachsen - und feiert sein 20-Jähriges21.09.2013

Der Luckauer Kammerchor Cantemus ist erwachsen geworden: Er feierte am 21. September auf dem Luckauer Schlossberg sein 20jähriges Bestehen. Und das Erwachsenwerden ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn der Chor wurde zunächst als Musikschulchor gegründet. Ein Dutzend Gesangsschüler und eine Handvoll Musikschullehrer waren es, die sich im September 1993 zum ersten Mal zum gemeinsamen Singen trafen.
Die Lausitzer Rundschau schreibt über das Jubiläumskonzert: "Cantemus – "Lasst uns singen". Dies ist nicht nur Motto, sondern zugleich inneres Bedürfnis der Sängerinnen und Sänger dieser einzigartigen Luckauer Chorgemeinschaft. Letzteres hatte vor zwanzig Jahren die ersten Sangesfreudigen zur Gründung bewegt. Aus dem damaligen Musikschulchor ist inzwischen ein weit über die Grenzen der Gartenstadt anerkannter Kammerchor erwachsen. Dieser weiß anspruchsvolle klassische und zeitgenössische Stücke meisterhaft darzubieten, kann jedoch ebenso das Publikum mit Volksliedern anrühren und mit manchem musikalischen Experiment trefflich unterhalten." Zum Beitrag: https://www.lr-online.de/regionen/luebben/Cantemus-lasst-uns-singen;art1058,4339303
Danke für 5 Jahre Chorarbeit - das Jubiläumskonzert des Kinder- und Jugendchores der Chorgemeinschaft Eichwalde.
Danke - für 5 Jahre Kinder- und Jugendchor in Eichwalde14.09.2013

Mit einem kalorienreichen Energieschub für das nächste Probenwochenende gratulierte der Sängerkreis Königs Wusterhausen dem Kinder- und Jugendchor der Chorgemeinschaft Eichwalde zum 5. Geburtstag. Er feierte dieses Ereignis mit einem energievollen, fröhlichen Konzert, bei dem nicht nur die geladenen Gäste - die Zeuthener Grünschnäbel (Leitung: René Bröse), der Musiker Klaus Sedl und Mitglieder der Band Petticoat - sondern auch das Publikum mitsingen durfte.
Im ersten Teil zeigte der Chor ein Querschnitt seines breiten Repetoires - von Ohrwürmern wie "Supercalifragilistic" über Pop-Klassiker und frechen Kinderliedern bis hin zu musikalischen Experimenten wie dem Becher-Rap, um im zweiten Teil mit dem Publikum und der Band gemeinsam zu singen: "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" oder "Thank you for the music". Die Kinder und Jugendlichen unter der Leitung von Martina Büttner überzeugten mit ihrem frischen Gesang, klarer Intonation und eindrucksvollen Solo-Partien.
Der Sängerkreis dankte in seinem Glückwunsch den jungen Sängern dafür, dass sie mit ihrem Gesang die musikalische Arbeit des Sängerkreises bereichern, und drückte zugleich den Wunsch und die Hoffnung aus, dass das Singen die jungen Menschen durch ihr Leben begleiten möge - vielleicht sogar in einem Chor des Sängerkreises?
Klassische Veranstaltungsformate aufbrechen11.09.2013

Über die nächsten Vorhaben des Sängerkreises Königs Wusterhausen berichtet die Märkische Allgemeine anlässlich der ersten Gospelwerkstatt in der Ausgabe vom 11. September: "Der im Oktober 2012 komplett neu besetzte Vorstand will sich dem demografischen Wandel in seinen Chören stellen. Die „klassischen Veranstaltungsformate“, ihre Konzerte, sollen die Chöre auch weiterhin singen, aber sich auch Gehör verschaffen, wo sie auf Menschen stoßen, die an Singen als Freizeitgestaltung nicht gedacht hätten.
Bei der Chorwerkstatt in Bestensee sind es treue Mitglieder, die sich am Genre Gospel abarbeiten. Der Berliner Matthias Zebe leitet den Workshop. Dass nicht alle 60 Sänger, die er vor sich hat, mit der englischen Sprache vertraut sind, ist dem Chorleiter bewusst. Er motiviert die Teilnehmer, sich darauf einzulassen. Das klappt."                                                        Zum Beitrag:
http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Sonntags-summt-die-Rathaustreppe
Freuten sich über das Gelernte nach der Gospel-Werkstatt: 60 Sänger aus den Mitgliedschören des Sängerkreises KW. "Singen im Stehen, nicht Singen im Sitzen" - war eine Forderung des Trainers, hier an die Soprane. Energiegeladen und fordernd: Trainer Stephan Zebe.
Erste Gospelwerkstatt des Sängerkreises Königs Wusterhausen07.09.2013

„Ihr singt gerne, das merkt man!“ – Mit Lob sparte Stephan Zebe, Kirchen- und Gospelmusiker aus Berlin, bei der Gospelwerkstadt des Sängerkreises Königs Wusterhausen nicht. Er war am 7. September als Trainer nach Bestensee gekommen, um mit rund 60 Teilnehmern aus sechs Chören aus Eichwalde, Königs Wusterhausen, Niederlehme, Bestensee, Lübben und Neu Zauche Gospelsongs einzustudieren. Und nicht nur das: Er brachte ihnen eine Chorarbeit nahe, die für die meisten Teilnehmer ganz neu war.

Energiegeladen und fordernd leitete Stephan Zebe die Sänger an, ihre Stimmen bis an die Grenze auszuprobieren, ihren Körper einzusetzen, um Rhythmen in sich aufzunehmen, und auch mal falsch zu singen, und zwar ganz beherzt. Kurz: Er zeigte ihnen, mehr Intuition beim Einstudieren neuer Lieder zuzulassen. Zebe hatte viele praktische Tipps für die Sänger, die sie über die Gospel-Werkstatt hinaus bei ihrer Singe-Arbeit im Chor begleiten dürften. So half es den Männern sich vorzustellen, beim Singen zu rufen, denn „Gospel ist Ruf-Musik“, und schon klang der Gesang kraftvoller. Oder: Wer den Gospelschritt mitgehe, der spüre, wann Pausen dran sind und wann Noten gegen den Grundschlag gesungen werden müssen.
Im Vorfeld der Werkstatt war es umstritten, ob ein Gospelworkshop das Gros der Sängerkreis-Chöre ansprechen würde. Der Altersdurchschnitt ihrer Sänger dürfte jenseits der 65 liegen, und viele sorgten sich allein schon um das Englische, das beim Gospel unumgänglich ist. Stephan Zebe brachte es ihnen nahe – indem er den Text zunächst übersetzte und erklärte und diesen dann ständig wiederholen ließ. Ganz dem Gospel-Prinzip des „Call and response“ (Ruf und Antwort) entsprechend, rief Zebe außerdem den Text immer wieder zwischen die Gesangsphrasen. Überdies ist Gospel ja von Wiederholungen und Improvisationen mit einstudierten Liedfragmenten geprägt. Da braucht es nicht viel Text, um einen Song abwechslungsreich zu gestalten – auch das war eine überraschende Erkenntnis dieser Werkstatt.
Wie viel Spaß es macht, sich Ungewohntem zu stellen und aus anstrengenden Text-, Stimm- und Klatschübungen kraftvolle und mitreißende Musik werden zu lassen, erlebten die Teilnehmer spätestens am Ende des Workshops, als Besuchern und Machern des Sommerfestes des Mehrgenerationenhauses in Bestensee eine Kostprobe serviert wurde. „May the Lord, God, bless you real good“ und der Segenswunsch „Blessing“ erklangen in der Kantine des Hauses, und auf den Gesichtern der Sänger zeigte sich entspanntes, freudiges Lachen.
Stephan Zebe flocht noch ein Quodlibet aus bekannten Gospel-Melodien ein, das vom Werkstatt-Chor und den Zuhörern gemeinsam gesungen wurde. So wurde aus gut drei Stunden Werkstatt ein knapp halbstündiges Programm – auch das war etwas ganz Neues für die Sänger und Premiere bei einer Chorwerkstatt des Sängerkreises Königs Wusterhausen.
Zur offenen Chorprobe der Chorgemeinschaft Eichwalde kam ein gutes Dutzend interessierte Sänger.
Offene Chorprobe in Eichwalde11.08.2013

Zu einem offenen Singen hat die Chorgemeinschaft Eichwalde am 12. August eingeladen. Damit wollte der Chor unter seinem Leiter Tobias Majewski, seit Juni 2013 in diesem Amt ist, neue Sänger gewinnen und sich einmal auf ganz andere Weise der Öffentlichkeit präsentieren. Mehr als ein Dutzend Interessierte waren der Einladung gefolgt und sangen in der knapp zweistündigen Chorprobe mit. Zunächst probierten sie inmitten der Chormitglieder beim Einsingen ihre Stimme aus. Danach studierten sie mit ihnen ein neues Chorwerk, das Spiritual „Oh happy day“, ein und probten verschiedene Werke aus dem Repertoire des Chores. Dabei erlebten die vielleicht künftigen Chorsänger, wie intensiv ein Chorstück mit verschiedenen Übungen, etwa zur Aussprache und zur Vokalfärbung, geprobt werden muss, bis es gut klingt. Dass das offene Singen erfolgreich war, zeigte sich eine Woche später: Rund die Hälfte der Sänger, die zum offenen Singen kamen, waren wieder da – als neue Mitglieder der Chorgemeinschaft Eichwalde.
Chorgemeinschaft Eichwalde beim Einsingen mit Chorleiter Tobias Majewski. (alle Fotos: Margit Jahn) Der Gemischte Chor Königs Wusterhausen unter der Leitung von Andreas Wiedermann mit einem launigen Ständchen. Männergesang im Sonnenschein: der Männergesangverein Liedertafel Lübben 1827.
Chöre im Forster Rosengarten23.06.2013

1300 Sänger, 4200 Zuhörer - das sind die Eckzahlen des 12. Chorfestes des Brandenburgischen Chorverbandes.
Zum 100. Geburtstag des Rosengartens waren 36 Chöre aus allen Landesteilen angereist und brachten neben den Rosen ihre Stimmen zum Blühen. Aus dem Sängerkreis Königs Wusterhausen waren die Chorgemeinschaft Eichwalde, der Gemischte Chor Königs Wusterhausen und der Männergesangverein Liedertafel Lübben 1827 dabei.

Stimmungsvolle Berichte und Fotos geben wieder, was die Sänger und ihre Zuhörer an diesem Tag in Forst erlebten:

Artikel in der Lausitzer Rundschau: http://www.chorverband-brb.de/images/pdf/chorfest_lr.pdf

Bilderstrecke auf Niederlausitz-Aktuell.de: http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_287_30141.php

Weitere Resonanzen beim Brandenburgischen Chorverband:
http://www.chorverband-brb.de/index.php/12-chorfest
Peter Rose übermittelt Glückwünsche des Brandenbur-gischen Chorverbandes an Dirigentin Maria Schneider.
Bestenseer Männer feiern ihren 90.14.06.2013

Der Männergesangverein Bestensee 1923 e.V. hat gefeiert - ein ganzes Wochenende lang und mit einer großen Schar Gratulanten. Anlass war der 90. Geburtstag des Chores, der sich 1923 in Groß Besten u.a. mit Mitgliedern des seit 1892 bestehenden Gesangvereins „Harmonie“ Klein-Besten gründete. Viele gute Wünsche und warme Worte der Gratulanten über langjährige und lebendige Kontakte zu anderen Ensembles füllten während des Festkonzertes fast eine ganze Stunde Zeit, bevor auch musikalische Grüße der Gastchöre erklangen. Der Bürgermeister aus der Bestenseer Partnergemeinde Havixbeck, der eigens zu diesem Ereignis angereist war, stimmte sogar einen Kanon an, den das Publikum zweistimmig mitsang. Bei den Geschenken waren sich die Gratulanten, darunter mit dem Männerchor Groß Leuthen, der Chorgemeinschaft Eichwalde und den Freien Sängern Zernsdorf auch drei Chöre aus dem Sängerkreis Königs Wusterhausen, einig: Für einen Männerchor gibt es jede Menge Flüssiges, um die Stimme auch in den künftigen Jahren gut zu ölen.
Sängerkreis-Mitglieder beim Landeschorwettbewerb09.06.2013

Der Nachwuchschor der Paul-Dessau-Schule Zeuthen hat beim Landeschorwettbewerb in Luckau den Sonderpreis der Stadt Luckau für eine vorbildliche Nachwuchsförderung erhalten. Unter der Leitung von Michael Zumpe ersang er sich am Samstag, dem 8. Juni, bei dem vom Landesmusikrat Brandenburg veranstalteten Wettbewerb das Prädikat "mit gutem Erfolg teilgenommen". In der Kategorie der gemischten Kammerchöre stellte sich der Luckauer Kammerchor Cantemus der Jury und erhielt ebenfalls das Prädikat "mit gutem Erfolg teilgenommen". Neben dem Cottbuser Ensemble PopKon, das sich mit dem Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen" in der Kategorie der Populären Chormusik die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb im kommenden Jahr in Weimar sicherte, waren die Chöre aus Zeuthen und Luckau die einzigen Vertreter aus dem südlichen Brandenburg. Weitere Informationen zu den Teilnehmern und ihren Ergebnissen gibt es auf der Homepage des Landesmusikrates:
http://www.landesmusikrat-brandenburg.de/index.php/aktuelle-meldungen/items/44.html
Sängerkreis unterstützt Chorgründungen06.06.2013


Der Vorstand des Sängerkreises Königs Wusterhausen unterstützt die Bildung neuer Chöre im Landkreis Dahme-Spreewald. Er möchte all jene, die gern singen und sich zu einer festen Gesangsformation zusammenfinden möchten, auf diesem Weg beraten. Darauf hat sich der Vorstand nach dem Abschiedskonzert des Frauenchores Prieros verständigt.
Peter Schneider, Vorstandsvorsitzender des Sängerkreises, sagte in seiner Ansprache zum Abschied des Ensembles am vergangenen Sonntag, dass es neben dem von den Frauen gesungenen Abba-Titel „Thank you for the music“ noch einen weiteren zum Tage passenden Abba-Song gebe: „I have a dream“. Er habe den Traum, sagte Schneider, dass sich Frauen aus Prieros und Umgebung wieder zum gemeinsamen Singen zusammenfinden.
Damit dürfte er in der Kantorei und dem Pfarramt der Gemeinde Heidesee, zu der Prieros gehört, auf offene Ohren treffen. Denn ebenfalls während des Abschiedskonzertes der Prieroser Frauen lud Pfarrer Sven Tiepner zu einem Singewochenende am 7. und 8. September in seine Kirche ein. Die Idee dazu hatte Kantorin Saiko Yoshida-Mengk. Unter dem Motto „Komm und sing“ sollen Interessierte die Gelegenheit bekommen, sich und ihre Stimme auszuprobieren, neue Lieder zu lernen und altbekannte zu singen. Vielleicht ergebe sich daraus auch eine feste Singegemeinschaft, sagte Pfarrer Sven Tiepner.
Dies könnte, so die Hoffnung des Sängerkreis-Vorstandes, sogar der Beginn eines neuen Chores sein. Denn während des letzten Konzertes des Frauenchores Prieros sei ihm aufgefallen, so Peter Schneider, wie schwer vielen Sängerinnen der Abschied fiel. „Es steckt so viel Potenzial in diesem Chor. Es wäre schade, dies liegen zu lassen“, sagt er. Deshalb möchte der Vorstand des Sängerkreises etwas von dem Vereins-Know-How, das sich Vorstandsmitglieder und Chöre erarbeitet haben, weitergeben und Neugründungen von Chören aktiv unterstützen.
Abschiedskonzert des Frauenchores Prieros25.05.2013

25 Jahre nach seiner Gründung singen die Damen des Frauenchores Prieros am 2. Juni um 15 Uhr in der Friedersdorfer Kirche ihr letztes Konzert. „Alles hat mal ein Ende“, sagte Chorleiterin Jutta Rosenthal der Märkischen Allgemeinen. „Wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören.“ Als sie ihre Entscheidung, das Dirigat abzugeben, ihrem Chor mitteilte, entschlossen sich die Mitglieder, den Chor aufzulösen. Der Frauenchor Prieros ohne ihre Gründerin und erste und einzige Chorleiterin Jutta Rosenthal - das schien für die meisten nicht vorstellbar. Dass es irgendwann einmal einen neuen Chor in Prieros gibt, ist jedoch nicht ausgeschlossen. „Vielleicht findet sich jemand, der es in die Hand nimmt“, so die Chefin. „Man soll ja niemals nie sagen.“ Der Bericht über den Abschied ist in der Märkischen Allgemeinen hier nachzulesen:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12516817/62129/Der-letzte-Auftritt-Frauenchor-Prieros-loest-sich-auf.html
Vorsicht! Irreführendes Schreiben eines Online-Branchendienstes11.05.2013

Der Vorstand des Sängerkreises Königs Wusterhausen weist seine Mitgliedschöre darauf hin, dass derzeit irreführende Schreiben des Online-Branchendienstes Gewerbeauskunft-Zentrale.de im Umlauf sind, und warnt davor, auf diese zu reagieren.
Einige Chöre des Sängerkreises haben bereits ein Schreiben, das aussieht wie ein Behörden-Brief, erhalten. Sie werden darin aufgefordert, bestimmte Daten zu ihrem "Unternehmen" mitzuteilen und diese mit einer rechtsgültigen Unterschrift zu bestätigen. Damit gehen sie jedoch automatisch einen Vertrag zur kostenpflichtigen Eintragung in das Online-Branchenregister ein. Das würde sie für zwei Jahre mehr als 1.100 Euro kosten. Dies geht jedoch nur indirekt aus dem Schreiben hervor. Deshalb warnt der Vorstand des Sängerkreises davor, auf diese Art der Werbung zu reagieren. Er hat ein solches Schreiben, das einem der Männerchöre des Sängerkreises zugegangen ist, an die Staatsanwaltschaft am Landgericht Cottbus weitergeleitet.
Über die Praxis dieser Firma hat es bereits Gerichtsurteile gegeben, verschiedene Medien berichten immer wieder darüber, z.B. jüngst der WDR: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2013/kw12/0321/01_gewerbeauskunft_zentrale.jsp
Marlis Krägel gibt die Stimmgabel weiter07.05.2013

Die Dirigentin des Gemischten Chores der Chorgemeinschaft Eichwalde Marlis Krägel hat die Leitung des Ensembles an Tobias Majewski übergegeben. Sie überreichte die Stimmgabel und das Probenglöckchen bei ihrem letzten Konzert am 5. Mai an den Kirchemusiker aus Königs Wusterhausen. 30 Jahre ehrenamtliche Arbeit seien genug, für den Nachwuchs müsse Platz gemacht werden, sagte sie zu ihrem Entschluss. In der Online-Zeitung "Der Schulzendorfer" berichtet Irene Robus über das Abschiedskonzert in der Schulzendorfer Patronatskirche:
http://www.schulzendorfer.de/marlis-kragel-30-jahre-im-dienst-der-musik/
Gerlinde Lehmann (l.) und Sigrid Altmann singen seit 30 Jahren im Stadtchor Lübben.
Ehrung für Lübbener Sängerinnen04.05.2013

Für ihre 30-jährige Mitgliedschaft im Stadtchor Lübben sind Sigrid Altmann und Gerlinde Lehmann während des Fühlingskonzertes des Chores geehrt worden. Damit gehören sie zu den Sängern der ersten Jahre, denn der Chor wurde 1980 gegründet. Vorsitzende Ingrid Lehmann überraschte die beiden Sängerinnen mit der Auszeichnung, denn sie selbst hatten noch nicht daran gedacht, dass das Jubiläum in diesem Jahr ansteht. Mit wie viel Freude sie noch immer singen, zeigten sie im Kreise ihrer Mitsängerinnen und -sänger, die ein buntes Frühlingsprogramm auf die Bühne der Aula im Paul-Gerhard-Gymnasium brachten. Wieviel sie von dieser Freude weitergeben, bewiesen die Enkelin und der Schwiegersohn von Sigrid Altmann, die auf Flöte und Gitarre zwei Kinderlieder spielten und gemeinsam mit dem Publikum sangen.
Der Gemischte Chor Königs Wusterhausen e.V. bei seinem Auftritt in der Luckauer Kulturkirche.
Von Nord nach Süd und umgekehrt29.04.2013

Chöre aus KW und Luckau besuchen sich

Lange schon wurde in Königs Wusterhausen wie in Luckau geübt und organisiert und weiter geprobt und weiteres abgesprochen. Am 27. April fuhr der Gemischte Chor Königs Wusterhausen e.V. nach Luckau. Am Schlossberg erwarteten ihn Sänger vom Luckauer Kammerchor Cantemus. Ihr Chorleiter Peter Lippold persönlich führte die Gäste durch die Stadt mit der großen Geschichte. Vieles wurde berichtet und vieles bekamen sie zu sehen. Nur Napoleons Wärmflasche nicht. Dazu müssen sie wohl noch einmal hinfahren. Für das Konzert des Chores aus KW ging es in die Kulturkirche, die für einige der Sänger neu war. Sie staunten nicht schlecht über den wunderbaren Klang in diesem ehemals als Kloster gebauten Gebäude. Schon das Einsingen war ein Erlebnis.
Zum Konzert war der Saal gut gefüllt mit erwartungsvollem Publikum, darunter viele Stammgäste des Luckauer Chores. Mit Beifall wurden die Gäste empfangen, die ihr Frühlingsrepertoire unter der Leitung von Andreas Wiedermann erklingen ließen. Zu Beginn gesungen in loser Aufstellung, die nach dem ersten Block in die gewohnte Chorformation überging. Gerade leise Töne kamen in diesem Konzertsaal besonders schön an. Bewährt führten Ronni Krzyzan und Florian Kießling durch das Programm. In die Liedfolge eingeflochten waren virtuos gespielte Violinen-Soli von Luisa Rönnebeck aus Berlin. Mit „Abend wird es wieder“ beschließt „Cantemus“ häufig seine Auftritte. Die Königs Wusterhausener machten das auch und so sangen nun beide Chöre gemeinsam.
Am Tag darauf empfingen die KW-er den Luckauer Kammerchor im 20. Jahr seines Bestehens in der anderen ehemaligen Kreisstadt. Über den Keramikmarkt gelotst, ließen sie die „Cantemus“-Sänger durch das Schloss führen (Dank an Bürgermeister Dr. Franzke für die Übernahme der Eintrittsgebühren). Der frische Vortrag der Führung im Schloss erfreute die Sänger, so dass sie zum Dank gleich im Hause eine Kostprobe erklingen ließen.
„Cantemus“ („Lasst uns singen“) ertönte dann auch als erstes Lied im Konzert und machte die Zuhörer mit den knapp dreißig sangesbegeisterten Luckauern bekannt. Zu verschiedenen Liedern wechselte die Choraufstellung, dies hatte einen belebenden Effekt. Durch das Programm führte Norbert Bauer eindrucksvoll. Als das Echo-Lied von Orlando di Lasso erklingen sollte, schickte man doch vorsichtshalber ein paar Sänger auf die andere Saalseite. Und wunderbar hat es geklappt, das Echo. Wie auch der Chor aus KW am Vortag sangen die Luckauer „Als wir jüngst in Regensburg waren“. Cantemus sang nach Lukowsky, die Königs Wusterhausener nach Göttsche von dem gefährlichen Donaustrudel. Wunderbar auch am zweiten Tag wieder das gemeinsame Abendlied.
So gingen zwei schöne Tage zu Ende. Wird es da eine Fortsetzung geben?
Großer Dank gilt den fleißigen Händen beim Ein- und Umräumen und allen Kuchenbäckern.
                                                       (Karl Sauer, Gemischter Chor Königs Wusterhausen e.V.)
Tobias Majewski nimmt die Glückwünsche zu seiner Berufung von Dörthe Ziemer aus dem Vorstand entgegen. Martina Büttner wird das Vorstandsteam um den Vorsitzenden Peter Schneider verstärken.
43. Kreissängertag beruft Tobias Majewski zum Kreis-Chorleiter18.04.2013

Tobias Majewski ist der neue Kreis-Chorleiter des Sängerkreises Königs Wusterhausen. Er ist am 19. April 2013 vom Kreissängertag in diese Funktion berufen worden. Damit wird die anderthalbjährige Vakanz dieses Amtes beendet.
Aufgabe des Kreis-Chorleiters ist es, die Mitgliedschöre des Sängerkreises künstlerisch anzuleiten und in Zusammenarbeit mit den Chorleitern die gemeinsame Arbeit zu gestalten.
Für den Königs Wusterhausener Tobias Majewski ist die Vereinsarbeit Neuland, denn er war bislang vor allem in der Kirchenmusik tätig. Ab Juni wird er die Leitung der Chorgemeinschaft Eichwalde von Marlis Krägel übernehmen, die zugleich seine Vorgängerin im Amt des Kreis-Chorleiters war. Seit seinem fünften Lebensjahr spielt Tobias Majewski Orgel. Seinen ersten Chor, einen Kinderchor, dirigierte er mit zehn Jahren.
Heute spielt er in verschiedenen Orchestern, leitet den Chor der neuapostolischen Gemeinde in Eichwalde und ist zweiter Chorleiter des Kinderchores „Luckau Voices“. Seit 15 Jahren ist er zudem Schulungsdirigent für andere Chorleiter im Rahmen der Kirchenmusik. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit“, sagte Tobias Majewski nach seiner Berufung. Sein erstes Anliegen werde es sein, die Dirigenten der Mitgliedschöre zum Erfahrungsaustausch einzuladen. Seine erste größere musikalische Herausforderung in der neuen Funktion wird das Kreis-Chorkonzert im kommenden Jahr sein. Als Stellvertreterin des neuen Kreis-Chorleiters wurde Jutta Wangerin, Leiterin der Chorvereinigung Neu Zauche, bestätigt.
Die Delegierten des Kreissängertages wählten auf ihrer Sitzung zudem Martina Büttner, bisher Beauftragte für die Förderung im Kinder- und Jugendbereich, als 2. stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand. Martina Büttner leitet den Kinder- und Jugendchor der Chorgemeinschaft Eichwalde sowie die „Humboldtspatzen“ der Grundschule Eichwalde. Außerdem ist sie im Vorstand des Brandenburgischen Chorverbandes aktiv.
Weitere Themen des 43. Kreissängertages waren die Vorhaben in diesem Jahr. Im Mittelpunkt der traditionellen Chorwerkstatt im September wird Gospelgesang stehen. Damit werden gemischte Chöre ebenso angesprochen wie Männer-, Frauenchöre und Kinder- und Jugendchöre. Die Delegierten des Kreissängertages tauschten sich außerdem über die Chorjubiläen dieses Jahres aus. So feiert der Frauenchor Prieros am 2. Juni sein 25-jähriges Bestehen. Am gleichen Tag begehen die „Freien Sänger“ Zernsdorf ihr 110-jähriges Jubiläum. Zwei Wochen später feiert der Männergesangverein Bestensee 1923 seinen 90. Geburtstag. Am jüngsten in der Riege der Jubilare ist der Luckauer Kammerchor Cantemus, der am 21. September 20 Jahre alt wird.
Viertes Vorstandsmitglied gesucht - Neues aus dem Vorstand09.03.2013

Der geschäftsführende Vorstand des Sängerkreises Königs Wusterhausen sucht einen vierten Mitstreiter. Laut Satzung sind für dieses Gremium vier Mitglieder vorgesehen. Auf dem jüngsten Kreissängertag im Herbst wurden aber nur drei gewählt, weil nicht mehr Kandidaten zur Verfügung standen. Die Alternative, die Satzung zu ändern und nur noch drei Mitglieder festzuschreiben, hat der jetzige dreiköpfige Vorstand auf seiner jüngsten Sitzung verworfen.
Gesucht wird jemand aus dem Kreise der Chormitglieder, der den Chorgesang im Landkreis Dahme-Spreewald im Zusammenspiel mit über 600 Sängern, mit dem Brandenburgischen Chorverband und anderen Institutionen fördern will - in Projekten, Veranstaltungen und Chorwerkstätten. Ein wenig Organisationstalent, vor allem aber die (aktive oder passive) Lust am Chorgesang sind erforderlich. Der Kandidat soll beim 43. Kreissängertag am 19. April in den Vorstand gewählt werden.
Besuche bei den Mitgliedschören - Neues aus dem Vorstand15.01.2013

Auf seiner 2. Sitzung hat der neu gewählte Vorstand des Sängerkreises Königs Wusterhausen Mitte Januar beschlossen, im Frühjahr alle Mitgliedschöre zu besuchen. Zum einen möchte sich der neue Vorstand damit allen Mitgliedern vorstellen, zum anderen möchte er die Chöre und ihre Erwartungen an den Sängerkreis kennen lernen. Was wünschen sie sich vom Sängerkreis, an welchen Projekten möchten sie mitwirken, welche Unterstützung benötigen sie bei ihrer Arbeit? Diese Fragen werden bei den Gesprächen, die mit Vorständen, Chorleitern und interessierten Sängern geführt werden, besprochen.
Außerdem erörterte der Vorstand die Vorhaben für das Jahr 2013. Dazu gehören eine Chorwerkstatt, ein Treffen aller Dirigenten des Sängerkreises sowie eine offene und öffentliche Probe interessierter Sänger im Herbst. Termine und Einzelheiten folgen auf der Termine-Seite.
Auf der insgesamt 125. Vorstandssitzung des Sängerkreises wurde außerdem die Übergabe der Geschäfte des alten an den neuen Vorstand nahezu abgeschlossen. Die nächste Vorstandssitzung findet am 27. Februar in Bestensee statt.

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